D’kloane Bergfex – Höllentalklamm und Stangensteig

Vier Uhr nachts, ich wache auf und höre es donnern. Mist, wir wollen doch heute durch die Höllentalklamm, Donner war da nicht eingeplant.
Als ich dann aus dem Bett purzele sind zwar noch dunkle Wolken da, aber es ist nichts mehr zu hören, also egal. Wir starten.
Kurz vor Garmisch treffen unsere Windschutzscheibe noch ein paar Tropfen aber dass wars dann auch. Wir werden zwar noch relativ viel Wasser heute erwischen, aber Regen wird’s keiner mehr.
Vom Parkplatz nehmen wir nicht den Weg am Bach entlang, sondern steigen rechts durch den Wald am „Baumtelefon“ und dem „Zwergeneingang“ vorbei. Und nicht lange und die Klammeingangshütte kommt in Sicht. Wir nutzen die Zeit für eine kleine Stärkung und um die Regenjacken aus den Rucksäcken zu kramen.
Die Klamm ist wie immer faszinierend und nass und viel zu schnell vorbei.
Aber genauso schnell sind wir dann auch an der Hütte.
Und noch viel schneller sind die Kinder unten am Bach und im Wasser.
Und da sind sie dann erstmal richtig lange. Bauen Dämme, machen „Brennesseltee“ (mit kaltem Bergwasser aber echten Brennesseln) und vergessen die Zeit.
Wir aber auch. Und zu allem scheint die Sonne.
Irgendwann raffen wir uns dann aber doch wieder auf und machen uns an den Abstieg. Statt durch die Klamm nehmen wir nun den Stangensteig. Am Anfang ist der noch etwas ausgesetzter und mit einem Seil gesichert. Den Kindern macht es Spaß und sie sind rasant schnell. An der Brücke, die über die Klamm führt, schaut jeder aber nochmals ausgiebig.
Danach gab es noch eine Höhle und einen Tunnel zu entdecken und dann traben müde Füße am Bach entlang zurück bis zum Parkplatz.

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