Liebe Genusswandernde,
S’TOURENGSCHICHTERL vom 30. Juli am Westufer des Achensees.
Donnerstag, 30. Juli 2026…ein Ausnahmetag am Tiroler Meer
Unsere monatlichen EXTRA-Genusswanderungen mit Lena und Beate sind entspannte Wandertouren abseits des Mainstreams, bei denen das Erleben der Natur, gemütliches Brotzeiten oft auch genüssliche Einkehr und ein gemächliches Tempo im Vordergrund stehen.
Mit Ausnahme am Donnerstag, den 30.07.2026: Heiße Luft mit Spitzenwerten weit über 30°C wurden uns beschert;
Urlauberströme im „Gegenverkehr“ und natürlich auch auf der „Überholspur“ auf dem Mariensteig und dem Gaisalmsteig.
Ausgangspunkt war Achenkirch; Rast an der GAISALM;
Die GAISALM – als Ruhepol beworben – stellte sich als allzu beliebtes Ausflugsziel heraus. Dennoch fanden wir gemütliche Plätzchen in Liegestühlen und konnten unsre mitgebrachten Köstlichkeiten verspeisen.
Die GAISALM auf 938 m direkt am Fuß der steilen Hänge des Karwendels – an einem abgelegenen Uferstück gelegen – diente einst als Weidefläche für Ziegen. Heute werden hier unzählige Wanderer und Achenseefreunde verköstigt.
Im Jahr 1902 entdeckte man nahe der GAISALM den Ölschiefer. (Im Erlebnismuseum Tirloer Steinöl & Vitalberg in Pertisau wird die Geschichte der Steinölbrennerfamilie Albrecht erzählt.)
Mit Einführung der Personenschifffahrt erhielt die Alm eine eigene Anlegestelle.
Sonniger Gaisalmsteig bis Pertisau. Schifffahrt ab Pertisau (ausnahmsweise eingeschränkter Ersatzfahrplan, aufgrund eines technischen Ausfalls eines der Achenseeschiffe) zum Endpunkt SCHOLASTIKA, wo vor 200 Jahren nur Reiche und Schöne ihren Urlaub am Achensee verbrachten.
SCHOLASTIKA ist ein Vorname und bedeutet „gebildete Frau“.
Hier in Achenkirch wurde die ehemalige Zollstation im 18. Jahrhundert zum Gasthof „Zur Scholastika“. Seinen Namen erhielt er wegen der Wirtin Marie Scholastika Aschbacher. Im 19. Jahrhundert wurde der Gasthof zum Grand Hotel umgebaut. (Quelle:“Die Achenseeregion auf alten Aussichtskarten“ von Pater Thomas Naupp, Pfarrer in Steinberg) 1913 brannten große Teile ab und heute bezeichnen sie sich als „DIE Lokation für alle“ am Achensee.
Unsere 10-köpfige Wandergruppe machte das Beste aus allen „Ausnahmesituationen“. Sogar eine Badestopp zur Erfrischung war zeitlich möglich (siehe Foto).
Beide Steige sind abwechslungsreich mit sensationellen Ausblicken aufs türkisblaue Tiroler Meer und ins Rofangebirge.
… eine SCHEENE Ausnahmewanderung eben …. sagen
Beate M., Gabi, Helga, Isabella, Marianne, Rosemarie und Franz, Bertram,
Lena und Beate mit DISTEL