S'TOURENGSCHICHTERL vom 29.Mai 2026
Unterwegs am Fuß des Schildensteins
Trotz kühlenden Bergwald war’s für uns alle ein schweißtreibender Anstieg ab Siebenhütten Parkplatz hinauf zur GOAßALM auf 1113 m Höhe. Bei dieser 40 m langen, gemauerten Hütte in Privatbesitz wurden einst Ziegen gehalten und die gewonnene Ziegenmolke war ein gefragtes Kurmittel in Wildbad Kreuth.
Uns begeisterte die Bergflora entlang des Klammgrabens taleinwärts im leichten bergauf/bergab zur KÖNIGSALM auf 1115 m Höhe und wir gönnten uns eine längere GENUSS-Rast. 2024 wurde der Pachtvertrag um 10 Jahre verlängert und so kann die nachhaltige, traditionsbewußte Almwirtschaft – ganz im Sinne des Hauses Wittelsbach – weitergeführt werden.
Bereits 1723 wurde das 45 m lange Stallgebäude – ein Holzblockbau – errichtet und gilt als die größte historische Almhütte im Landkreis Miesbach. 1803 erwirbt Max Bauer aus Oberwarngau die Alm.
1817 kauft Maximilian I. Josef, König von Bayern auf Drängen von Königin Caroline die 120 Hektar große Alm und ließ das KAVALIERSHAUS errichten. Sein für eine oberbayrische Alm ungewöhnlicher Baustil ist einem Schweizer Chalet nachempfunden.
Im Erdgeschoss befand sich die Wohnung des Senners und die Molkeküche. Im Salon darüber konnten sich die adeligen Herrschaften aufhalten und Besuch empfangen.
Im zeitlichen Abriß der KÖNIGSALM ( siehe Foto) werden u. a. als Besucher aufgeführt: 1838 Zarin von Rußland; 1897 Kaiserin Elisabeth von Österreich
Am 29. Mai 2026 war auch WIR hier: 13 genusswandernde NEULÄNDER
Danke liebe Lena für die herrlichen Wandertag sagen
Beate M., Elfriede, Isabella, Monika, Rosemarie und Franz, Regina und Uwe, Hans, Karlheinz, Werner
Beate mit DISTEL