S’TOURENGSCHICHTERL  vom 19.03.2026 – Attraktionen am Fusse des Wanks

Liebe Genusswandernde,

Hauptattraktion: 21 Neuländer und 3 Hunde

Wir starteten im hintersten Winkel von Partenkirchen am Schalmeiweg entlang des Faukenbachs (mit niedrigstem Wasserstand im mm-Bereich) und durch die SCHALMEISCHLUCHT:
Hier führten im Sommer 2005 Starkregenfälle und Hochwasser zu einer Hangrutschung und einer Mure, welche die Talsohle rund 4 m auffüllte. Geologische Untersuchungen ergaben ein erhöhtes Gefahrenpotential für diesen Siedlungsbereich. Um die akute Gefahr einzudämmen wurden zunächst provisorische Lösungen erbaut; 2012 dann 4 Gabionensperren und eine Betonsperre errichtet.

Die 200 Hm waren schnell überwunden, die TANNENHÜTTE auf 934 m Höhe erreicht:
Nach dem verheerenden Brand von 2015 ( die Brandursache war Gegenstand von Gerüchten) und da der Name Gamshütte vom ehemaligen Pächter marktrechtlich geschützt war  wurde auf dem Grundstück der Bayerischen Staatsforsten im Oktober 2018 eine neue Hütte, die TANNENHÜTTE errichtet. 260 cbm bayerisches Tannenholz wurden hier verbaut.

Weiter ging’s über die „HACKER-PSCHORR-BRÜCKE“
Dieses Projekt, das der Markt Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern realisierte, wurde auch von der Münchner Traditionsbrauerei unterstützt. Neben einer fest vereinbarten Spendensumme sicherte sich die Brauerei das Namensrecht und zusätzlich hatten es die Garmisch-Partenkirchener selbst in der Hand wieviel Geld für die Brücke zusammenkommt, denn im einem gewissen Zeitraum  legte Hacker-Pschorr für jeden im Gebiet verkauften Kasten 1 Euro drauf. Im Sommer 2011 wurde diese verzinkte Stahlkonstruktion mit einer Länge von 55 m errichtet. Sie überspannt  die hier 39,57 m tiefe FAUKENSCHLUCHT und verbindet den WANK mir dem unbekannteren STEINBICHEL.

Aufgeht’s zum Picknick bei der SUNNA UHR. Mit Ausblick unter Wolkenfetzen auf das Wettersteinmassiv von Dreitorspitze bis Zugspitze erfreuten wir uns an diesem frühlingswarmen Donnerstag unserer mitgebrachten Leckereien.

„Sanfte“ 200 Hm weiter übers STEINBICHEL und wieder einige Höhenmeter runter erreichten wir unser Einkehrziel den Berggasthof GSCHWANDTNERBAUER auf 1020 m Höhe.
Bereits im 15. Jh. entstand aus einem Heustadel die Schwaige „Gschwandt“ = ein einzelnes Gehöft im alpenländischen Raum. Die Siedler mussten zuerst  den Wald „schwenden“ = roden durch Abbrennen, um Wiesen und Felder zu schaffen, welche zur Existenzgrundlage dienten. Die Familie Neuner hat in 8. Generation diesen bekannten Bergbauernhof mit Restauration in Betrieb.

Nach unserer genüsslichen Einkehrrunde im Garten wanderten wir vorbei an der PFEIFFERALM, die sich selbst als das 2. Meran am Fuß des Wanks bezeichnen.

Leicht bergab durch das HASENTAL stimmten wir uns bereits auf kommende Vergnügungen ein und wünschen schon mal  FROHE OSTERN

Schee war’s wieder und bis zum nächsten Mal sagen

Beate M., Gitti mit PERCY, Gertrud mit Schwester, Gabriele, Maria, Petra mit GRACE, Rosmarie, Sabine, Sigrid,

Franz, Friedemann, Hans, Hansjörg, Hans-Jürgen, Heinz, Michael, Sepp, Uwe 

Lena und Beate mit DISTEL