Hirschberg

S'TOURENGSCHICHTERL vom 08. September 2020 zum Hirschberg

HIRSCHBERG ist der Name eines bayrischen Adelsgeschlechts, der Name vieler geographischer Gemeinden, Ortsteile, Schlösser und Burgen.

HirschBERG den gib’s u.a. in Tschechien, Österreich, der Schweiz; im Oberpfälzer Wald, im Erzgebirge, Siebengebirge, Rothaargebirge, Spessart, in den Allgäuer Alpen und den Tegernseern.

Wir verabredeten uns zu 9. und wir wanderten auf den 1659 m hohen abgelegenen AussichtsGipfel namens HIRSCHBERG der Walchenseeberge ab Ohlstadt.

Steil war der Auf-und Abstieg!

Der Hirschberg zeigte sich uns erst, als wir uns ihm vom Ölrain her näherten und begeisterte uns mit einem gigantischen Rundumblick.

Da war der SCHRECK dann groß als wir beim Abstieg über den feuchten Nordhang des Hirschbergs unsre Mitwanderin Monika „schon wieder sitzend sahen“.

            ausgrutscht, n’Armbrocha, bledglaffa

Ihr Arm wurde im Dreieckstuch ruhig gelagert, sie wurde mit Schmerztabletten versorgt und von uns bemitleidet.

Unsere tapfere Verunglückte analysierte ihre eigene Situation und erteilte uns ganz souverän kompetente medizinische Anweisungen.

Liebevoll betreut vom Ehemann machte sie sich vorsichtig an den Abstieg zum Wankfleck. Hier hätte ein Hubschrauber landen können, der Rettungsdienst Monika über die Forststraße ins Tal bringen können… „a des geht scho“..doch da kam uns der Zufall zu Hilfe: Ein privater Hüttenbesitzer traf gerade vom Tal her mit seinem Jeep ein und war sofort bereit Monika mit Ehemann hinunter bis zum Parkplatz Ohlstadt zu fahren.

Weiterging’s in Eigenregie ins UKM Murnau…..Speiche gebrochen, Band gerissen…OP am nächsten Tag …6-8 Wochen Arbeitsausfall

Die  restliche Wandergruppe 9 minus 2  befand sich immer noch am Wankfleck. Doch wir waren nur noch sechs.

SCHRECK Nummer 2

Ein ganz Schneller wollte nur noch den „Ölraingipfel mitnehmen“… (Man kennt den Begriff „unerlaubtes Entfernen von der Truppe“)…dann 2 lockenden Frauenstimmen folgend…und uns bereits im Abstieg wähnend…ins Tal gejoggt…..Wir waren indessen noch mit Monikas Arm beschäftigt.

1 1/2  Stunden musste er schon im Tal auf uns warten; und eine „EXTRARUNDE“ bei der Einkehr mußte ihm das schon wert sein.

       Die Gefahr des SOLO-Bergwanderns war im Gespräch und die Idee vom „Schwarzen Brett“ auf der homepage fand großen Anklang:

                                               „Sektions-Mitglied SUCHT Sektions-Mitglied zum Wandern“

unsere besten Genesungswünsche an Monika von

Ehemann Horst; Elisabeth, Johanna, Uli, Konrad, Karlheinz, Friedemann

Beate und DISTEL