Schneeschuhwanderung auf die Hochalm (1430 m)

Schneeschuhwanderungen werden immer populärer. So verwunderte es nicht, dass die erste Schneeschuhwanderung in diesem Jahr voll Euphorie von 10 Neuländerinnen und Neuländern anvisiert wurde.

 

Johannes, unser Guide, wählte als Ausgangspunkt für die Tour auf die Hochalm den Parkplatz der an der Straße zwischen dem Sylvenstein-Stausee und dem Grenzübergang Achensee liegt. Nach einem moderaten Anstieg kamen wir an einem Bachbett mit Gumpen vorbei, die zugefroren waren. Die Schneeschuhe hatten wir auf den Rucksack geschnallt, noch brauchten wir sie nicht. Kurz darauf beschloss Johannes, dass wir den Trampelpfad verlassen, um querfeldein durch den Wald zu gehen, um endlich die Schneeschuhe ausprobieren zu können. Die Schneegehhilfen wurden umgeschnallt und ab ging es auf nicht ganz so leisen Sohlen. Nach den ersten paar Metern war das Gehen mit den Schneeschuhen aber schon kein Problem mehr.

 

An der Höllei-Alm genossen wir die bereits grandiose Aussicht ins Karwendel. Dann verließen wir den Sommerweg und wanderten in leichtem Auf und Ab nach rechts Richtung Mitter-Hütte. Doch zunächst gelangten wir an eine schwierige Stelle, die uns ans Umkehren denken ließ. Doch nach längerem Suchen wurde eine gangbare Variante gefunden. Und weiter ging es durch lichten Wald und über Almwiesen zum Gipfelkreuz. Nach 3 Stunden waren wir angekommen!
Der Ausblick vom Gipfel war überraschend: Roß- und Buchstein, die Blauberge, der Guffert, die Hohen Tauern mit dem Großglockner, das Rofangebirge, Karwendel und Wetterstein mit der Zugspitze und im Nordwesten die Benediktenwand.

 

Für den Abstieg wählten wir den direkten Weg und mit den Schneeschuhen ging es recht flott voran.

 

Dieses Erlebnis kann nur weiterempfohlen werden! Denn die weiße Pracht lockt mit verschneiten Wegen, die nur darauf warten, mit Schneeschuhen erkundet zu werden.

Monika Klose
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