93. Mitgliederversammlung

Berichte, Neuwahlen und Satzungsänderungen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung der Sektion Neuland. Trotz der vielen Agendapunkte war der Gastraum in der „Schönen Aussicht“ fast zu klein. 83 Mitglieder verfolgten die Mitgliederversammlung vor Ort. Dass die Penzberger Ortsgruppe stark wächst, zeigt sich auch an den Mitgliederzahlen. Dafür gibt es einige Gründe. Die Vorstandschaft wurde vor drei Jahren deutlich verjüngt und mit vielen Penzberger Mitgliedern besetzt. Fast alle Tourenleiter kommen aus Penzberg und Umgebung. Die Ortsgruppe in München verfügt zwar über eine ausgesprochen aktive Seniorengruppe, Kinder- und Jugendgruppen aber wurden in Penzberg aufgebaut und bescherten der hiesigen Ortsgruppe auch den großen Mitgliederzuwachs. Ein weiterer Punkt für die Attraktivität der Sektion ist die Möglichkeit zu einem ermäßigten Preis in Bad Tölz, Gilching und Thalkirchen in die Hallen zum Klettern und Bouldern zu gehen, da die Sektion dem Trägerverein für die DAV-Kletteranlage München- Thalkirchen e.V. angehört.

 

Am Tag der Jahreshauptversammlung hatte die Sektion 1306 Mitglieder. Konsequenter Weise hatte auch schon vor einem Jahr die Mitgliederversammlung zugestimmt, den Sitz der Sektion von München nach Penzberg zu verlegen. Sektionsvorsitzende Monika Klose arbeitete mit einem Team und juristischer Beratung des Alpenvereins an der Satzungsänderung. Mit der Sitzverlegung sollten auch weitere Passagen der Satzung angepasst werden. Einer dieser Punkte war das passive Wahlrecht ab 16 Jahren. Die Vorstandschaft war der Meinung, dass die Jugendlichen, die überaus aktiv sind, auch das Recht haben sollten, in der Sektion mitzubestimmen. Nicht nur bei den Betroffenen fand der Vorschlag Zuspruch und auch diese Satzungsänderung wurde wie alle übrigen Punkte mit großer Mehrheit angenommen. Einzig die Sonderumlage bei einem außerplanmäßigen Finanzbedarf war umstritten und wurde vertagt.

 

Positiv aufgenommen wurde auch der Kassenbericht von Schatzmeister Helmut Friedl, da die Sektion ein Plus verbuchen konnte. Die hohen Kosten für die Erneuerung der Wasser- und Stromversorgung kamen aus den Rücklagen, waren also in den Jahren davor schon zur Seite gelegt worden. Da die Kosten aber höher ausfielen als geplant war, musste sie der stellvertretende Sektionsvorsitzende Martin Meindl detailliert erklären.

 

Die Erneuerung der Wasserversorgung war aufgrund des Trinkwassergesetzes nötig geworden. Die neue UV-Anlage kann jetzt auch von den Hüttengästen bedient werden und wird bei Ausfall der Solarzellen durch ein Notstromaggregat betrieben. Die Elektroinstallation zu erneuern diente dem Brandschutz und der Stromersparnis. Die alten Leitungen wurden ersetzt und mit Schutzleitern ausgestattet. Statt Glühbirnen kommen nun LEDs zum Einsatz. Neben diesen beiden Hauptprojekten wurde der Dielenboden im hinteren Bereich der Hütte noch mit einem neuen Boden aus Eichenholz ausgestattet worden. Die Aktionen rund um die Neulandhütte ließ Hüttenwart Georg Walter in einer Bildershow Revue passieren.

 

Die Neuwahlen waren gut vorbereitet und gingen schnell über die Bühne. Alle Amtsinhaber in Vorstand und Beirat stellten sich wieder zur Wahl und wurden einstimmig für die nächsten drei Jahre bestätigt. Vorstand und Beirat bilden Monika Klose (Sektionsvorsitzende), Martin Meindl (stellvertretender Sektionsvorsitzender), Helmut Friedl (Schatzmeister), Anton Pröls (Schriftführer), Christian Waldenburg (Familien- und Jugendreferent), Annette Helfferich-Thomas (Ausbildungs-/Tourenreferentin), Gregor Gumberger, Heidi Madl, Vitus und Monika Schuster (Seniorenwarte), Karin Märkl (Mitgliederwesen), Vanessa Schanz (Vertretung der Jugend), Marcus Haller (Materialwart), Harald Kreuzer (Internet), Burkhard Beyer, Georg Walter (Hüttenwarte), Werner Schanz (Reservierungen Neulandhütte), Franz Götzfried und Manfred Reisnecker (Revisoren).

 

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