Schellschlicht über Sunkensattel

Sektionstour am 17.06.2026

Pünktlich starteten die nur noch vier übrig gebliebenen Neuländer*innen, gegen 8:30 bei gutem Wanderwetter vom Wanderparkplatz in Griesen (815 m); das Schicksal der weiteren drei Teilnehmer erfahrt ihr hier: https://out.ac/IhvtWg .

Nach ca. 30 min gelangten wir an die Gabelung, wo sich Auf- und Abstiegsweg trennen. Zum Aufstieg wählten wir den Steig über den Sunkensattel, der zunächst in zahlreichen Kehren stets bergauf durch angenehm schattigen Wald führt. Ab dem Sunkensattel (1.670 m) wird das Gelände freier und es eröffnen sich erste abwechslungsreiche Blicke auf den Gipfel der Schellschlicht sowie auf Frieder und Friederspitz; ein idealer Platz für eine wohlverdiente Trinkpause.

Im weiteren Verlauf wird der Weg deutlich anspruchsvoller: Immer wieder sind steile, schrofige, z.T. ausgesetzte Passagen zu bewältigen. Nur gut, dass wir hier nicht absteigen müssen!

Schließlich erreichten wir den ersehnten Gipfel (2.053 m), wo wir mit einer Traumaussicht auf zahlreiche Berge der Ammergauer Alpen, des Wettersteingebirges sowie Plansee und Eibsee belohnt wurden, die wir bei einer ausgiebigen Rast genossen.

Zum Abstieg ging es zunächst durch felsiges Gelände mit kleineren, z.T. Drahtseil-versicherten Kletterpassagen. Der Weg führt über das Brandjoch (1.957 m) und Hoher Brand (1.764 m) zur Schellalm (1.479 m), wo wir nochmals eine Pause einlegten. Von dort ging es in vielen Abwärtskehren durch den Wald, weiter über eine Brücke über eine Klamm der Schellaine, und schließlich zu der Gabelung (960 m), von wo wir auf den Aufstiegsweg zurück nach  Griesen gelangten.

Puuh – das war eine lange und schweißtreibende Tour – insgesamt waren wir ca. 9 Std unterwegs – ca. 4,5 Std Aufstieg, 3,5 Std Abstieg und 1 Std Pausen – alle waren mehr oder weniger ko. Dafür belohnten wir uns nach der Heimfahrt noch mit einer Einkehr im Cafe Extra auf Gut Hub in Penzberg, wo wir auf der Terrassse bei Speis und Trank nochmals das dortige tolle Bergpanorama genossen.

Gratulation an die nette Gruppe für die tolle Bergleistung!

A. Sommer, Tourenleiter