AUFGALOPP der EXTRA-Genusswanderungen im Januar 2026 mit spezieller „Fussbekleidung“
Partnachklamm…Eckbauer…Wamberg
Wir waren uns einig: Ohne Krallen unter den Bergschuhen wäre kein Vorwärtskommen möglich gewesen.
1. Etappe, zur und durch die PARTNACHKLAMM:
zum nördlichen Eingang der Klamm war’s besten geräumt und gestreut, in der Partnachklamm war der Weg trocken und so konnten wir unsere ganze Aufmerksamkeit der einmaligen Szenerie schenken. Der winterliche „Eispalast“ zeigte sich uns als bizarre Eislandschaft mit „Blumenkohleis“ oder als Eisvorhang. Von den steilen Felswänden ragten meterlangen Eiszapfen, die zu riesigen Eiswänden zusammenwuchsen.
Die Entstehung der Partnachklamm begann vor ca. 10 000 Jahren. Damals zog sich am Ende der Kaltzeit der Reintalgletscher zurück und setzte gewaltige Schmelzwassermassen frei, die zu Tale donnerten. Im Laufe der Zeit durchschnitt die Partnach den Riegel des alpinen Muschelkalks bis auf eine Tiefe von 80 m und einer Länge von 699 m. (Quelle: www.gamssteig.de)
2. Etappe vom südlichen Klammende hinauf nach VORDERGRASECK
war der Steig wieder bestens geräumt und gestreut mit unterschiedlichsten Material, wie Holzspäne, Streusand usw.
Auf diesem Wegabschnitt befindet sich auch die „Naturerlebnishängebrücke Wetterstein„, die im Juli 2024 eröffnet wurde. Auf Grund des großen Höhenunterschieds von 80 m wurde sie als Stufenhängebrücke konstruiert. Der bisherige Weg verlief über eine Murrinne, der laufend wegen der zunehmende Starkregenereignisse aufwändig restauriert werden musste und auch im Winter oftmals zur Sperrung führte.
3. Etappe von VORDERGRASECK zum ECKBAUER
das zunächst abgetaute Teersträßchen, war dann doch vereist und so kamen die Grödeln gerechtfertigt zum Einsatz. Der aufsteigende Waldpfad war dann tatsächlich nur mit unsren stabilen Grödeln mit Haken begehbar! Mal komplett schnee/eisfrei und trocken, dann nach der nächsten Serpentine wieder eine Eisbahn! (siehe Fotos) Gelegenheit ins winterliche REINTAL und zur ALPSPITZE zu blicken gab’s dennoch.
Oberhalb des Berggasthof auf 1236 m Höhe angekommen genossen wir zunächst PANORAMA und mitgebrachte BROTZEIT. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor Bergkulisse kehrten wir im „Eckbauer“ zum Kaffee ein. Der Berggasthof Eckbauer wurde Ende 2024 in moderner Architektur wiedereröffnet.
4. Etappe PANORAMAWEG über Bergstation Eckbauerbahn und Höhenweg – natürlich MIT Grödel – immer mit grandioser Sicht auf die Wettersteinwand und ins Karwendel.
5. Etappe hinunter nach WAMBERG, dem höchstgelegene Kirchdorf Deutschlands, wagemutig auf steiler Eisbahn natürlich MIT !! – immer mit Blick hinüber zum grünen Wank und zum Höhenweg Richtung Pfeifferalm (zu unserer für 2026 geplanten Wanderung)
6. Etappe hinunter zum Parkplatz Kainzenbad mal auf trockenem Wanderweg, dann wieder MIT !! auf steiler Eisbahn – mit ungeplanten „sportlichen Rutscheinlagen“.
Unvergesslich schee war’s sagen
Beate M., Biggi, Gabi, Marianne, Horst, Karlheinz, Konrad, Uwe
Lena und Beate mit DISTEL (mit ihren eigenen rutschhemmenden Krallen)