Wenigstens Winter auf der Seewaldhütte

Wenn man die Webcams von Christlum für unsere Aufstiegsroute sich angesehen hatte, so war die Hoffnung auf Schnee bis ins Tal äußerst begrenzt. Aber als wir dann am Samstagvormittag nach unserem großen LVS Check starteten, sah die Realität zum Glück anders aus. So stampften wir im schönsten Sonnenschein durch den Schnee auf unser Wochenenddomizil: die Seewaldhütte.

Nach einer stärkenden Brotzeit starteten fast alle zu einem von vier Aufstiegen auf die Hochplatte (Nummer 1). Runter wurde natürlich Vollgas gerodelt und mit dem Bob durch den leichten Tiefschnee gepflügt, sodass der Oberflächenreif nur so staubte. Zwischendurch gruben wir noch ein Schneeprofil und machten einen ECT. Die Schneedecke war zwar wirklich sehr geringmächtig, aber es waren viele verschiedenen Schichten zu erkennen. Nach dem Sonnenuntergangsaufstieg (Nummer 2) auf unseren „Hausberg“, wo sich in den letzten Sonnenstrahlen die Gämsen im aperen Hang drunter sonnten, gab es ein üppiges Abendessen. Einige Runden Mäxchen später ging’s recht früh ins Bett, denn am nächsten Morgen wollten ein paar den Sonnenaufgang von der Hochplatte aus betrachten (Nummer 3). Nach dem Frühstück wurden ein paar verschüttete LVS-Geräte gesucht und das Sondenauswerfen geübt. Für ein paar ging’s nach der Brotzeit nochmal auf zur … (ihr wisst es ja jetzt 😉, Nummer 4). Mit diesem Schwung rauschten wir hinab ins Tal, was erstaunlich gut ging. Fazit: äußerst wenig Schnee, aber genug für einen Zipfelbobparcour durch Grasbüschel und Steine😁