Neuland Senioren Josefsthal

Kein Klettern, kein Mountainbiken, keine Skitouren, kein…:
Wir gehen es gemütlich an: WIR WANDERN!
Beim gemütlichen Beisammensein im „Cafe EXTRA“ wird immer die nächste Tour besprochen (z.B. Ziel, Mitfahrgelegenheit, Treffpunkt etc.) - und eine bis zwei Wochen später geht es dann meistens am Donnerstag los.
So trafen wir uns auch am 22. August um 08:30 Uhr beim REWE-Parkplatz. Es wurden Fahrgemeinschaften gebildet; Dann fuhren wir ab in Richtung Schliersee zum Rundwanderweg Josefsthal – Josefsthaler Wasserfälle – Stockeralm; dann zurück über den alten Bockerlbahnweg nach Josefsthal.
Am Ortsrand von Josefsthal ließen wir unsere Fahrzeuge stehen, packten Rucksack und Wanderstöcke (soweit diese nicht vergessen wurden!) und los ging es am Haselbach entlang. Schon erblickten wir den ersten und größten der vier Wasserfälle (12 m).
Natürlich musste die Höhe auch erstiegen werden. Im Wald ging es hoch. Gut wer seine Stöcke dabei hatte. Kaum hatten wir dann den dritten und vierten Wasserfall hinter uns, kam uns eine wunderschöne Almwiese zum Rasten und Brotzeit machen gerade recht. Noch ein Stückchen höher und wir waren an der Stockeralm, die nicht bewirtet ist. Unser höchster Punkt der Wanderung.
Von dort bogen wir ab und gelangten über eine weitere Almwiese auf den Bockerlbahn-Weg. Diese Bahn - eine Schmalspur-Waldbahn - wurde extra nach einem verheerenden Windbruch vor einhundert Jahren – also nach dem 1. Weltkrieg – in mühevoller Arbeit ohne große Maschinen und Gerätschaften gebaut, um die große Menge Holz abtransportieren zu können. Von der Bahn selbst ist fast nichts mehr zu sehen. Aber entlang des Streckenverlaufs sind eine ganze Reihe bebilderter und beschriebener Hinweistafeln, so wie alte Loren und dergleichen aufgestellt, die die Geschichte der Bahn veranschaulichen.
Als wir dann nach dieser wunderschönen Tour (das Wetter hatte auch mitgespielt; der Naturweg an den Wasserfällen entlang war herrlich; der Bockerlbahnweg war lehrreich, darum nicht langweilig) wieder in Josefsthal landeten, mussten wir leider ein ganzes Stück auf der Straße zu unseren Autos zurücklaufen.
Auf dem Weg dorthin hatte die Gasstätte, an der wir eine Einkehr planten, am Donnerstag leider Ruhetag. Im Ratskeller in Schliersee aber konnten wir unseren Hunger und Durst stillen, so fuhren wir glücklich, zufrieden, satt und müde nach Penzberg zurück.
Ein toller Tag – wir freuen uns auf die nächste Tour.
Übrigens: Einsteiger sind herzlich willkommen!

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